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DITZNER TWINTETT Da spielt Bernhard in Stücken wie „Pfälzische
Prärie“ oder „Paul‘s Blues“ mit Überblastechnik zweistimmig wie einst
Albert Mangelsdorff, dabei aber so weich wie Butter, growlt auf der
Posaune, dass man sich im Urwald wähnt, schleiftmit Absicht die Töne
mitmelancholischem Unterton. Er entmaterialisiert gleichsam die Posaune
– nicht ein Gramm Messing, nicht ein Gramm Metall schwingt in seinem
Spiel mit: vielmehr ist es ein Strom aus geflüsterten Tönen. Den
gehauchten Wirkungen Auf der Tuba setzt Bernhard neue Maßstäbe. Mit der Flexibilität eines Trompeters und einem durch Überblastechnik erweiterten Tonumfang verblüfft er ein ums andere Mal. „Franky“ ist ein gutes Beispiel dafür. Dabei agiert er ungeheuer geschmeidig und bringt sein Instrument sowohl in melodischer als auch in boppiger Phrasierung zum Klingen und macht es damit zur vollwertigen Solo-Stimme von inspirierender Unmittelbarkeit. Walter Falk, Rheinpfalz |
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DITZNER TWINTETT Was muten die drei, der famose Tubist Roland Vanecek, der fulminante
Posaunist Bernhard Vanecek sowie der Mannheimer Schlagzeuger Erwin ....sie andererseits aber wiederum mit solch einer souveränen Freude am Spott und unvermuteten melodischen Wendungen und jede Menge parodistischen Mitteln, dass dieser Diskurs dennoch zu einem großen Vergnügen wird.
...Beim Verjazzen von Richard Strauß‘ „Zarathustra“ wirken die drei dann wieder respektlos und mit Ditzners rotbraunem Fez auf dem Haupt wie Ali Baba und die zwei Räuber. Begeisterter Beifall, zwei Zugaben Walter Falk, Rheinpfalz |
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DITZNER LÖMSCH DUO Man kann es als zu waghalsig empfinden, wenn Lömsch Lehmann gleich im ersten Stück mit einer Länge von fast 40 Minuten seine Klarinette in ihre Einzelteile zerlegt, sie lutscht, zerknautscht und in der Luft kreisen lässt, Teile doppelt an den Mund setzt oder sie heftig überbläst und rau aufjaulen lässt, so dass die Obertöne nur so herausflutschen. Doch finden diese Tonsprünge immer ihre Erdung im durchlaufenden rhythmischen Puls Erwin Ditzners, der seine Schlagfolgen förmliche exerzieret und mit polyrhythmischen Schichten überträufelt. Eindrucksvoll gelingt eine Ode an die "Schwoine", zwei etwas über handtellergroße quiekende Gummitiere, die sich auf der Snare Ditzners befinden und bei intensiver Handbearbeitung ihrer typischen Urlaute in einen rhythmischen Puls einfließen lassen. Dabei schwingt immer eine gehörige Portion Zügellosigkeit in der Musik dieser Formation mit, die bei aller freier Ausgestaltung ihrer Songs und der Koketterie mit dem Witz aber ihren Respekt vor der simplen Melodie niemals verliert. Im Gegenteil: Diese wird von ansetzender Patina befreit und richtig ausgeleuchtet. Ulfert Goemann |
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DITZNER LÖMSCH DUO Besser hätte es einen Montagabend nicht treffen können, als von solch zwei herzhaften Musikgeschossen größten Kalibers bespielt zu werden. ...sorgten die beiden tonalen Schwergewichte für zwei Stunden
Konzertzeit mit schier überbordendem Spieldrang... Bernd Mand, Mannheimer Morgen |
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DITZNER LÖMSCH DUO
Martin Laurentius,
Jazzthing |
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DITZNER LÖMSCH DUO "Eigentlich fängt es ganz harmlos an: Ein fein swingendes kleines
Schlagzeug, eine melodisch klingende Klarinette – so richtig anheimelnd,
auch wenn das Instrument zwischendurch leicht überblasen wird. „Up from
the skies“, jene Nummer von Jimi Hendrix, eröffnet die CD „Schwoine“ des
Duos Erwin Ditzner und Bernd Lömsch Lehmann. Ein sanfter Ausklang. |
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DITZNER LÖMSCH DUO
Reutlinger Nachrichten: Kulturprotokoll.de schreibt: Und mit Gauguet und Kittel war der Höhepunkt des 4. Stuttgarter Saxopohnfestival noch nicht einmal erreicht. Denn nach den beiden Franzosen ging es mit Bernd (Lömsch) Lehmann und Erwin Ditzner erst richtig rund. Schon für den Haarschnitt hätte Lömsch Lehmann vollkommen zu Recht Eintritt verlangen können; Erwin Ditzner wirkte mit Vollbart und Kompottkappe muezinhaft schräg, und cool (Fotostrecke). Und als dann die ersten Töne erklangen, da wußte ich, was wirkliche Musik sein kann. (Der Ehrlichkeit halber muss ich jetzt gestehen, dass mir besonders im Fall von Lehmann und Ditzner die Worte fehlen, um das zu beschreiben, was ich gehört und gesehen habe. Das war Musik, die dem Oberbegriff “Freejazz” eine neue Bedeutung gibt. Es war beeindruckend, mitreißend, orgiastisch, extatisch, ausufernd wahnsinnig. Ich bin ehrlich dankbar, dass ich so etwas erleben durfte. Einfach große Klasse! Super!!!!) |